vServer sind virtuelle Maschinen auf einem Hostsystem. Sie eignen sich für viele Projekte, solange die Last berechenbar ist.
KVM sorgt für eine hardware-nahe Virtualisierung und klare Isolation zwischen den Instanzen.
Kurz erklärt: Ein vServer (virtueller Server) ist ein virtualisierter Server, der auf einer physisch vorhandenen Host-Maschine betrieben wird. Mithilfe der KVM-Virtualisierung erhält jeder vServer ein eigenes Betriebssystem, eigene Ressourcen und eine klar getrennte Umgebung – ähnlich wie ein eigener Server, aber ohne eigene Hardware.
Ein vServer ist eine virtuelle Instanz, die auf einem leistungsstarken physischen Server läuft. Mehrere vServer teilen sich diese Hardware, sind jedoch logisch voneinander getrennt.
Dank moderner Virtualisierungstechnologien verhält sich ein vServer für das Betriebssystem wie ein eigenständiger Server:
Der größte Vorteil: Flexibilität und Effizienz bei gleichzeitig geringen Kosten.
KVM steht für Kernel-based Virtual Machine und ist eine Virtualisierungstechnologie, die direkt im Linux-Kernel integriert ist.
Eigenschaften von KVM:
Im Gegensatz zu Container-Lösungen (z. B. Docker) läuft bei KVM jedes System vollständig isoliert mit einem eigenen Betriebssystem.
Ein vServer verfügt über klar definierte Ressourcen, die vom Hostsystem zugewiesen werden:
Je nach Anbieter können diese Ressourcen garantiert, flexibel skalierbar oder überbuchbar sein.
👉 Wichtig: Die tatsächliche Performance hängt davon ab, wie der Host ausgelastet ist und ob Ressourcen exklusiv oder geteilt vergeben werden.
| Merkmal | vServer (KVM) | VDS | Dedizierter Server |
|---|---|---|---|
| Hardware | geteilt | geteilt | exklusiv |
| CPU | virtuell | dediziert | physisch |
| Flexibilität | sehr hoch | hoch | mittel |
| Kosten | gering | mittel | hoch |
| Performance | gut | sehr gut | konstant |
Ein vServer ist ideal für Projekte, bei denen Flexibilität und Kosten wichtiger sind als maximale Dauerleistung.
vServer werden sehr vielseitig eingesetzt, unter anderem für:
Durch schnelle Bereitstellung und einfache Skalierung eignen sich vServer besonders gut für wachsende Projekte.
Ressourcen lassen sich meist einfach anpassen, ohne Hardware tauschen zu müssen.
Ein vServer kann oft innerhalb weniger Minuten einsatzbereit sein.
Im Vergleich zu dedizierten Servern sind vServer deutlich günstiger.
Trotz Virtualisierung hast du Root-Zugriff und kannst das System frei konfigurieren.
vServer sind nicht für jedes Szenario optimal.
Für rechenintensive oder geschäftskritische Anwendungen sind VDS- oder dedizierte Server oft besser geeignet.
vServer auf KVM-Basis werden bei dashserv so ausgelegt, dass moderne Hardware genutzt wird, Ressourcen transparent zugeteilt sind, DDoS-Schutz integriert ist und deutsche Rechenzentren zum Einsatz kommen. Damit eignen sie sich sowohl für Einsteiger als auch für professionelle Anwendungen.
Ist ein vServer ein
echter Server?
Ein vServer ist kein physischer Server, verhält sich aber technisch wie ein
eigener Server mit vollem Betriebssystem.
Kann ich jeden
Linux-Kernel nutzen?
Ja, bei KVM-Virtualisierung ist die Nutzung eigener Kernel möglich.
Sind vServer für
Produktivsysteme geeignet?
Ja, sofern die Last überschaubar ist und keine konstant maximale
Performance benötigt wird.